Lichtenberg (Fürth)

25.01.2018 (20:00)

 

Fahrenbacherstraße 22, 64658 Fürth/Odw., Tel.: 0175/5842428, 
 

Lichtenberg

 

Marcel Zocher (Gesang)
Thorsten Großkopf (Gitarre, Gesang)
Sebastian Altzweig (Produktion, Drums)
Thomas Markovic (Piano, Trompete, Akkordeon)
Lazaros Dimitriou (Bass)



So schön kann Heimat klingen: Die Band Lichtenberg aus Ober-Ramstadt besingt in Mundart den Odenwald und das Hessenland, ganz unverblümt und ehrlich.


Eine hessische Band startet durch, mit einer Idee, die den Ober-Ramstädtern in einer Ebbelwoi-Laune kam: Die Mundart-Lieder, die sie quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben, aufleben lassen, sie moderner gestalten und auch jüngeren Leuten näherbringen. Gesagt, getan! In kürzester Zeit schafften es die Jungs mit ihrem Hit „Scholze Gret“ übers Internet regional bekannt zu werden, ihr Debütkonzert zum Album „Das Glück liegt vor der Tür“ (2016) war ruckzuck ausverkauft. Mit einer Mischung aus selbst komponierten Stücken und Songs, deren Texte von bekannten Odenwälder Liedern übernommen wurden, vereinen sie ein bunt gemischtes Publikum vor der Bühne – und begeistern. Erfrischend unverblümt und ehrlich besingen Marcel Zocher, Thorsten Großkopf, Sebastian Altzweig, Thomas Markovic und Lazaros Dimitriou den Odenwald und das Hessenland, erzählen Geschichten aus der Heimat, fördern den Dialekt und erschaffen somit ganz nebenbei neues hessisches Kulturgut.

Angefangen hatte alles in einem Hörsaal der Frankfurter Goethe-Uni: Unter mehr als 200 Studenten liefen sich die beiden Odenwälder Buwe Thorsten und Marcel, wahrscheinlich die einzigen Studenten aus dem Odenwald, bei einer Einführungsveranstaltung über den Weg. Wir merkten schnell, dass wir viel gemeinsam hatten, es war wie das Wiedersehen zweier verschollener Brüder. Vor allem die Liebe zu unserer Wiege, dem Odenwald, und die Liebe zur Musik verband uns. Beide stammen wir aus sehr musikalischen Familien, wo schon in unserer Kindheit zu jedem Anlass und an jedem Ort gesungen und Musik gemacht wurde. Mundartlieder haben wir sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen und das prägt uns bis heute.
Wir stellten mit der Zeit fest, dass gerade das Lied „Scholze Gret“ in unseren Familien häufig gesungen wurde. In einer Äbbelwoi-Laune kamen wir zu dem Ergebnis: „Des derf net verlorn geih“. So entstand die Schnapsidee, das Lied moderner und neu zu gestalten, um es auch jüngeren Leuten näher zu bringen. Sebb, auch ein Kind des Odenwalds, den wir mittlerweile über andere Musikprojekte kennengelernt hatten, war sofort für unsere Idee Feuer und Flamme, unsere Vision sprach ihm praktisch aus der Seele. Er war gleich mit viel Herzblut dabei.


Aus der Schnapsidee und den positiven Rückmeldungen, die wir für unsere „Scholze Gret“ bekommen hatten, wollten wir dann doch noch mehr machen. Und so machten wir drei uns daran, weitere Lieder zu komponieren. Unsere Lieder -teilweise selbst komponiert, teilweise haben wir den Text bekannter Lieder übernommen- sollen dieses unschätzbare Kulturgut nicht vergessen lassen und der Region, der wir so viel zu verdanken haben, etwas zurückgeben!

 

 

Schindelbeck Fotografie

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